Straßengeschichte(n) berichten vom Umbenennen in Pankow
PANKOW AUSSTELLUNG „Umbenennen?! – Straßengeschichte(n) in Pankow“ heißt eine Ausstellung von 25. September 2025. 18:00 Uhr, bis März 2026 bei freiem Eintritt im Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Raum 108 zu sehen ist. Die Ausstellung ist Teil einer…
PANKOW AUSSTELLUNG (03.09.2025) „Umbenennen?! – Straßengeschichte(n) in Pankow“ heißt eine Ausstellung von 25. September 2025. 18:00 Uhr, bis März 2026 bei freiem Eintritt im Museum Pankow – Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Raum 108 zu sehen ist. Die Ausstellung ist Teil einer auf zwei Jahre ausgelegten Reihe von Ausstellungen des Aktiven Museums und der zwölf Berliner Regional- und Bezirksmuseen unter dem Titel „umbenennen?!“, einem Thema, das regelmäßig öffentliche Debatten auslöst. Denn kontroverse Diskussionen über die Benennung von Straßen waren schon immer Teil der Berliner Stadtgeschichte.
Im Bezirk Pankow gibt es heute ungefähr 1.300 Straßen: Zwischen der Stadtrandsiedlung Malchow im Norden, Weißensee und dem südlichen Prenzlauer Berg liegen die Geschichten, die sich zu diesen Straßen und ihren (Um)Benennungen erzählen lassen.
Anhand von sieben thematischen Schwerpunkten wird in der Ausstellung des Museums Pankow dargestellt, welche Zeitschichten sich in Straßennamen überlagern und wie sichtbar oder unsichtbar sich die politischen Systeme des 20. Jahrhunderts in das Straßenbild eingeschrieben haben. Ebenso wird der Frage nachgegangen, wie die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bis heute kontrovers über Straßennamen diskutieren und an ihrer (Um)Benennung mitwirken.