Bauen
Der Kommentar
Pankow Netzausbau Um hier nicht missverstanden zu werden: Niemand in dieser Redaktion hat auch nur im geringsten etwas gegen den Ausbau eines schnellen Glasfaser-Netzes. Ganz im Gegenteil – ein Medium, das von der Verfügbarkeit einer unbeschränkten Netznutzbarkeit lebt, wird sic…
Pankow Netzausbau (18.07.2021) Um hier nicht missverstanden zu werden: Niemand in dieser Redaktion hat auch nur im geringsten etwas gegen den Ausbau eines schnellen Glasfaser-Netzes. Ganz im Gegenteil – ein Medium, das von der Verfügbarkeit einer unbeschränkten Netznutzbarkeit lebt, wird sich hier über jede Verbesserung freuen.
Nachdenklich werden wir aber, wenn – wie am 16. Juli 2021 – uns zwei Medieninformationen auf den Bildschirm „flattern“, von der es in der einen heißt: „Die Telekom baut ein Glasfaser-Netz für den Neubau in der Berliner Straße 20 in 13189 Berlin. 22 Haushalte und zwei Betriebe profitieren ab Anfang 2022 von einem schnellen Internetzugang. Dieser ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Videokonferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind. Auch die Betriebe können damit auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen flexibel reagieren. Das maximale Tempo beim Herunterladen beträgt 1 Gbit/s. Beim Hochladen sind es 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s).“ In der zweiten wird übrigens von 40 Haushalten in der Mühlenstraße 27 berichtet, die ebenfalls Anfang 2022 in den Genuss schnellen Internets kommen können.
Wie eigentlich ist es angesichts solcher Pressemitteilungen um den Glasfaser-Netzausbau in Deutschland bestellt, wenn die Deutsche Telekom den Anschluss von sage und schreibe ganzen 62 Haushalten und zwei Betrieben mit zwei Pressenotizen meint verkünden zu müssen? fragt sich Uwe Lemm