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Anschluss an Abwasser kommt, dauert aber noch bis 2030

PANKOW Abwasser Im Nordosten Pankows gibt es im Gegensatz zu den anderen Berliner Bezirken noch größere nicht kanalisierte sogenannte Altbaugebiete. Diese Gebiete – Buchholz Nord I, Schönholz, Karow Süd und Karow Ost – werden nach derzeitiger Planung bis zum Jahr 2030 kanalisier…

14.03.2025·Redaktion

PANKOW Abwasser (14.03.2025) Im Nordosten Pankows gibt es im Gegensatz zu den anderen Berliner Bezirken noch größere nicht kanalisierte sogenannte Altbaugebiete. Diese Gebiete – Buchholz Nord I, Schönholz, Karow Süd und Karow Ost – werden nach derzeitiger Planung bis zum Jahr 2030 kanalisiert und an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen, ist der Antwort der Berliner Wasserbetriebe zu entnehmen, die die Staatssekretärin Britta Behrendt (CDU) von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im Rahmen der Beantwortung einer Schriftlichen Anfrage des CDU-Abgeordneten Johannes Kraft (CDU) vom 17. Februar 2025 über Stand der abwassertechnischen Erschließung im Nordosten Pankows mitgeteilt hat.

Die Berliner Wasserbetriebe antworteten dazu für den Bereich Buchholz: „Das Plangebiet in Buchholz wurde in drei Projekte bzw. Maßnahmen unterteilt. Grundvoraussetzung für die Erschließung ist der Neubau eines Abwasserpumpwerkes im Zuge der Maßnahme ‘Bucher Straße’. Das Schmutzwasser des zu erschließenden Gebietes wird vollständig diesem Punkt zugeführt und über eine Abwasserdruckleitung zur Kläranlage Schönerlinde gefördert. Der Bau dieses Pumpwerkes sowie des übergeordneten Schmutzwassersammlers steht in direktem Zusammenhang mit der Straßenbaumaßnahme des Landkreises zum Ausbau der Bucher Straße. Derzeit liegt die bezirkliche Straßenbauplanung, aus der sich die verfügbaren Trassen für die Leitungen der BWB ergeben, noch nicht vor.“

Zur Erschließung von Karow heißt es dazu von den Berliner Wasserbetrieben weiter: „Bei der Erschließung Karows, insbesondere der Maßnahme ‘Straße 45/52’, sowie für die Erschließung der Siedlung am Teichberg, stehen wir aktuell vor der Herausforderung, dass der geplante Schmutzwassersammler teilweise über private Flächen verlaufen muss. Der Bau sowie der Betrieb des Schmutzwasserkanals sind durch eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit zu sichern. Die Abstimmungen dazu laufen mit Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen“. Die Umsetzung der Projekte in diesem Ortsteil ist für die Jahre 2026 bis 28 geplant.
HL mit LPD(