Wie weiter mit Schildow-Waldeck?
BLANKENFELDE Planung Es gibt noch immer keinen neuen Stand zur Entwicklung der Erholungsanlage Schildow-Waldeck. Dies ist das Resümee der Antwort von Staatssekretär Alexander Slotty (SPD) von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen auf die Schriftliche Anfrag…
BLANKENFELDE Planung (07.06.2025) Es gibt noch immer keinen neuen Stand zur Entwicklung der Erholungsanlage Schildow-Waldeck. Dies ist das Resümee der Antwort von Staatssekretär Alexander Slotty (SPD) von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen auf die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Lars Bocian (CDU) vom 9. Mai 2025 zu „Planungen zur Wohnsiedlung Schildow-Waldeck in Berlin-Pankow“. Danach dauere die Erarbeitung des Entwässerungskonzepts an, das als Grundlage für die weitere Planung dienen soll. So sei nach wie vor die Entwicklung der Anlage zu einem Kleinsiedlungsgebiet das Ziel. Da die dortigen Straßen nicht als öffentliche eingestuft sind, liege die Zuständigkeit bei der Anlage Schildow-Waldeck selbst. Seitens des Vereins laufen Abstimmungen mit den Berliner Wasserbetrieben. Zum aktuellen Planungsstand der Konzeption lägen dem Bezirksamt jedoch keine Informationen vor.
Die Anlage Schildow-Waldeck, die in Teilen bereits illegal bewohnt wird, soll mittelfristig zu einem Kleinsiedlungsgebiet mit voraussichtlich 120 Wohneinheiten entwickelt werden. Im Rahmen dieser Entwicklung ist allerdings der Ausbau der Straßen erforderlich. Es liegt dazu ein vom Büro LK Argus 2021 finalisiertes Erschließungskonzept vor.
In Abhängigkeit der erforderlichen Breiten für die notwendige Entwässerung sind im weiteren Planungsprozess Anpassungen der Straßenquerschnitte erforderlich. Grundsätzlich werden Sammel- und Wohnstraßen sowie Wohnwege im Konzept dargestellt, die die zukünftige Erschließung des Gebietes sicherstellen sollen.
Derzeit ist noch keine Bürgerbeteiligung geplant, eine intensive Einbeziehung der Bevölkerung vor Ort werde zu gegebener Zeit gewährleistet. „Die Komplexität des Gebietes erfordert eine enorme Ressourcenbindung. Aufgrund der angespannten Haushaltslage werden andere Projekte im Bezirk, mit einer perspektivisch höheren Anzahl an Wohneinheiten sowie greifbareren Umsetzungschancen, priorisiert,“ so der Staatssekretär weiter. LPD