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Schule mit Phantomschmerzen

WEIßENSEE Schule Unter der Überschrift „Kein Name, keine Lehrer, keine Erklärung: Berliner Eltern fassungslos – ihre Kinder sollen auf eine Phantomschule geschickt werden“ berichtete Christian Hönicke vom Tagesspiegel (Bezahlschranke): „Im Bezirk Pankow sollen Eltern ihre Kinder…

10.07.2025·Redaktion

WEIßENSEE Schule (10.07.2025) Unter der Überschrift „Kein Name, keine Lehrer, keine Erklärung: Berliner Eltern fassungslos – ihre Kinder sollen auf eine Phantomschule geschickt werden“ berichtete Christian Hönicke vom Tagesspiegel (Bezahlschranke): „Im Bezirk Pankow sollen Eltern ihre Kinder nun an einer Schule anmelden, die gar nicht existiert. Sie wird in keinem offiziellen Behördenverzeichnis aufgeführt, hat keinen offiziellen Namen und bisher auch kein Lehrpersonal. Nur eine Adresse gibt es offenbar – und die stellt die Familien vor ein Rätsel.“

Hintergrund: Die neuen siebenten Klassen der Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule werden im Schulgebäude in der Erich-Weinert-Straße oder der Filiale in der Driesener Straße unterrichtet, sondern werden isoliert vom Rest der anderen Schulklassen in eine neue Filiale der Schule in der Rennbahnstraße in Weißensee gehen. Dort befindet sich heute der Campus der Grundschule an der Rennbahn, die künftig zur Gemeinschaftsschule ausgebaut werden soll.

Dazu erreichte uns die Leserzuschrift von Kevin Schreiber (16). Aufgrund seiner bereits gemachten Erfahrung: „Man kann etwas bewegen, wenn man hinschaut und handelt.“ Deshalb hat er sich auch mit dem Fall der Phantomschule in Pankow beschäftigt und uns den folgenden Beitrag zugeschickt, den wir im Folgenden ungekürzt wiedergeben:

„Phantomschule in Pankow Schulplatz ohne Schule?

In Pankow sorgt ein ungewöhnlicher Fall für Verunsicherung: Schulplätze wurden an eine Adresse vergeben, an der es keine funktionierende Schule gibt, die Rennbahnstraße 87. Eltern erhalten offiziell Bescheide, ihr Kind dort einzuschulen. Doch vor Ort gibt es weder eine Schulleitung noch Lehrkräfte oder Unterrichtsräume.

Die zuständigen Behörden sprechen von einer „temporären Filiale“. Konkrete Informationen zum Ablauf oder zur Ausstattung fehlen jedoch bislang.

Ich habe den Fall recherchiert, weil ich es wichtig finde, dass gerade in Wachstumsbezirken wie Pankow Eltern und Kinder verlässlich informiert werden und Schulplätze mehr als nur eine Adresse sind.

Als 16-Jähriger, der selbst die Schulzeit gut kennt, möchte ich besonders verhindern, dass auch die Kinder durch solche Unsicherheiten belastet werden. Niemand sollte sich Sorgen machen müssen, ob die Schule, auf die man sich freut, überhaupt existiert.

Alle betroffenen Eltern wollen endlich Planungssicherheit. Deshalb werde ich für sie nachfragen, wie es jetzt weitergeht. Sind Sie davon betroffen? Dann schreiben Sie mir gerne:
Kontakt.kevin.schreiber@outlook.com.

Nur gemeinsam können wir erreichen, dass Kinder und Familien die Bildung bekommen, die sie verdienen.
UL