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Jetzt wissen wir’s: So nutzt Pankow seinen ÖPNV

PANKOW ÖPNV Rund 16.300 Personen benutzen im Mittel den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Linie Tram 50 sowie die Busse der Linien M 27 sowie 255 werktags in beide Richtungen. Das ergibt sich aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und…

11.03.2024·Redaktion

PANKOW ÖPNV (11.03.2024) Rund 16.300 Personen benutzen im Mittel den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Linie Tram 50 sowie die Busse der Linien M 27 sowie 255 werktags in beide Richtungen. Das ergibt sich aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt vom 26. Februar 2024 auf eine Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Elke Breitenbach und Kristian Ronneburg, beide Linke, vom 12. Februar 2024 über eine Verlängerung der U9 nach Pankow.

Im Einzelnen sind in der Straßenbahnlinie 50 zwischen ca. 2.800 und 3.400 Fahrgäste in Richtung S-Bahnhof (Bhf.) Bornholmer Straße bzw. zwischen 3.200 und 3.700 Fahrgäste in Richtung S- und U- Bhf. Pankow, im Bus M27 zwischen den Haltestellen Osloer Straße/Prinzenallee und Gaillardstraße in Richtung Osloer Str./Prinzenallee zwischen 2.400 und 4.300 Fahrgäste bzw. in Richtung Gaillardstraße bzw. Pradelstraße zwischen 2.200 und 4.200 Fahrgäste und schließlich im Bus 255 in Richtung U-Bhf. Osloer Straße im Abschnitt U-Bhf. Osloer Straße und U-Bhf. Wollankstraße zwischen 2.000 und 2.500 Fahrgäste bzw. im Abschnitt zwischen U-Bhf. Wollankstraße und Pankow Kirche zwischen 1.900 und 2.100 Fahrgäste, in Richtung Pankow Kirche im Abschnitt zwischen U-Bhf. Osloer Straße und U-Bhf. Wollankstraße zwischen 2.000 und 2.200 Fahrgäste bzw. im Abschnitt zwischen U-Bhf. Wollankstraße und Pankow Kirche zwischen 2.200 und 2.300 Fahrgäste unterwegs.

In den langfristigen U-Bahn-Planungen des Jahres 1955 war eine Verlängerung der U-Bahn zwischen Osloer Straße und Pankow-Breite Straße enthalten, ebenso in den Fortschreibungen der Jahre 1972 und 1977. Eine Verlängerung der U9 ab Osloer Straße zu Breiten Straße („Pankow-Kirche“) und darüber hinaus wurde bei der Aufstellung des Flächennutzungsplans 1994 nicht dargestellt, da zum damaligen Zeitraum das Gebiet als ausreichend erschlossen eingeschätzt wurde. Angesichts der Fahrgastzahlen gilt das zumindest heute wohl so noch, auch wenn es dazu in der Senatsantwort dazu keine direkte Aussage gibt.

Im Rahmen der standardisierten Prüfung der Wirtschaftlichkeit einer Strecke werden unterschiedliche Faktoren (Reisezeiten, umweltbezogene Wirkungen, vorhabenbezogenen Kosten u. a.) geprüft. Damit gibt es keinen Kennwert „Fahrgastzahl“, der besagte, ab wann die Realisierung einer Maßnahme volkswirtschaftlich sinnvoll wäre, so Staatssekretärin Dr. Claudia Elif Stutz in ihrer Antwort. UL