Herthaplatz wird für 900.000 Euro schön(er) gemacht
NIEDERSCHÖNHAUSEN Herthaplatz Der Herthplatz saniert, aber nicht umbenannt. Das ist der Antwort der Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vom 5. Juni 2024 auf die Schriftliche Anfrage des SPD-Abgeordneten Jan Le…
NIEDERSCHÖNHAUSEN Herthaplatz (17.06.2024) Der Herthplatz saniert, aber nicht umbenannt. Das ist der Antwort der Senatsbaudirektorin Prof. Petra Kahlfeldt für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vom 5. Juni 2024 auf die Schriftliche Anfrage des SPD-Abgeordneten Jan Lehmann vom 22. Mai 2024 zu entnehmen. Danach ist die Vergabe der Bauleistung an eine Baufirma über ein öffentliches Ausschreibungsverfahren ist in Vorbereitung. Dabei werden die bewilligten Mittel in Höhe von 898.000,00 € aus Mitteln des Berliner Plätzeprogramms die ursprünglich geplanten 360.000 € deutlich überschreiten. Als Frund nannte die Baudirektorin geänderte Bedarfe seitens des Bezirks und starke Baukostensteigerungen.
Auch zum Umfang der geplanten Maßnahmen äußerte sich Kahlfeldt: „Dazu zählen beispielsweise:
– Geringer Versiegelungsgrad => sickerfähige Beläge
– Erhöhung der Nutzungsangebote sowie der Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit => Pergolen, Bänke, barrierefreie Durchwegung
– Aufwertung der Grünflächen => Baum- und Gehölzpflanzungen, Erhalt des historischen Rosenbestandes
– Schaffung von Orten des Verweilens, der Kommunikation und des Spiels => Bank-Tisch-Kombinationen, Rundbank,
– Erhaltung des bestehenden Baumbestandes und Planung von Bewässerungsanlagen
– Erhöhung der naturhaushaltswirksamen Flächen => Bienenweide
– Schaffung eines Ortes für alle Generationen => Tischtennisplatten, Bouleplatz“.
Der Beginn der Bauarbeiten ist für September/Oktober 2024 mit Fertigstellung im Jahr 2025 geplant. Eine Umbenennung von Hertha- in Unionplatz wird es dann jedoch nicht geben, wie der Antwort auf die offensichtlich nicht ganz ernst gemeinte Frage des Abgeordneten zu entnehmen ist. UL