Bürgerverein und CDU kritisieren Verdichtung in Karow
KAROW Wohnungsbau In Karow könnten mehr Wohnungen gebaut werden, als der bisherige Rahmenplan vorsah. Nun können auf den Baufeldern Am Teichberg, Karow Süd und Straße 52 (statt der vom Bezirk präferierten 3.200) 4.800 Wohnungen erbaut werden. Das geht aus einer Antwort der Senat…

KAROW Wohnungsbau (23.09.2022) In Karow könnten mehr Wohnungen gebaut werden, als der bisherige Rahmenplan vorsah. Nun können auf den Baufeldern Am Teichberg, Karow Süd und Straße 52 (statt der vom Bezirk präferierten 3.200) 4.800 Wohnungen erbaut werden. Das geht aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen auf eine Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Johannes Kraft (CDU) vom 13. Juli 2022 hervor. Der Senat hatte das Verfahren an sich gezogen und die nach Übernahme der Zuständigkeit im Juli 2021 eine Verdichtungsstudie durchführen lassen. Diese Erhöhung benötige nach Auskunft der Senatsverwaltung keine neuen Flächenpotenziale - was ja nur soviel heißen kann, dass eben höher gebaut wird. Die Verdichtung wird vom Bürgerverein „Wir für Karow“ abgelehnt („gravierender Einschnitt für die Anwohner und eine unüberwindbare Herausforderung für die derzeitige Infrastruktur“) und als Ignorierung der Bürgerbeteiligung und eines BVV-Beschlusses vom 11. November 2020 bezeichnet. Außerdem war in dem Brief des Bürgervereins die künftige Verkehrsinfrastruktur thematisiert und kritisiert worden. UL
Zur Antwort der Senatsverwaltung Zum Schreiben des Bürgervereins
PANKOW Rundgang (23.09.2022) Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) lädt am Samstag, dem 8. Oktober 2022, um 14:00 Uhr zu einem Kiezspaziergang durch den Thälmannpark ein. Der Rundgang startet am Kulturareal vor dem Eingang der WABE, Danziger Str. 105, 10405 Berlin. Die Tour dauert ca. zwei Stunden, eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich und kostenfrei. BDF mit LPD
Hofgarten Pankow (25. 09.2022). Es scheint, dass die unter der Hitze des vergangenen Sommers erfahrenen Leiden der Pflanzen und aller gärtnernden Menschen mit dem meteorologischen Herbstanfang für diese Saison ein Ende haben. Die Regenschauer der zurückliegenden Tage und Wochen haben die Gräser wieder aufgerichtet, das vielerorts schon vorzeitig herbstlich anmutende Blattwerk von Stauden und Gehölzen hat sich vom Stress vergangener Monate noch einmal erholt und manche unter der Miniermotte leidende Kastanie bildete neben Früchten inzwischen sogar neue (Not-) Blütenstände aus.
Pflanzen und Gärtner konnten also in den letzten Septembertagen buchstäblich durchatmen und sich auf das Kommende konzentrieren: die Ernte all jener Obstgewächse und Gemüsepflanzen, die den Sommer einigermaßen heil überstanden haben; die Freude über die letzten leuchtenden Blütenstände von Dahlien, Sonnenauge, Phlox oder mehrmals blühenden Rosen und den Beginn der Blütezeit für alle kleinen und großen Arten und -sorten von Herbstastern.
Foto: FG